Wohnimmobilien, Sicherheit für Anleger

2010-04-26 11:13

Wohnimmobilien, Sicherheit für Anleger

Die Analysen von 40 Immobilienstandorten in Deutschland sind positiv. Offenbar hat die Finanzwelt für Wohnimmobilien die Krise unbeschadet überstanden. Es zeigt sich jedoch eine Veränderung in den Regionalmärkten. Dabei gewinnen die Ballungsräume immer mehr an Bedeutung. In 2008 hieß es noch der Aufschwung kommt. Der Aufschwung bleibt und das trotz Krise, ist jetzt das Ergebnis aus dem Ranking. 

Während in den USA, England, Spanien und auch Irland Spekulationen mit billigem Geld und falschen Versprechungen platzten, blieb der deutsche Wohnimmobiliensektor unberührt.  

Der Markt in Deutschland ist meist stabil. Auch das Mietniveau in stark nachgefragten Metropolen steigt und damit die Preise. In Krisenzeiten sind Häuser und Eigentumswohnungen wertstabil und bevorzugte Kaufobjekte. 

Schutz vor Inflation bieten Immobilien. Darüber kann man diskutieren. Studien belegen aber, dass die Rendite deutscher Wohnimmobilien fast immer schneller stieg, als die Inflationsrate. Das Meinungsforschungsinstitut in Berlin fand heraus, den besten Schutz vor einer Inflation bieten mehr als 50% der Deutschen Immobilien.  

„Alte“ Sachwerte in Sanierungsgebieten und Denkmalschutzobjekte bieten zudem Möglichkeiten Wohnimmobilieninvestments mit Sicht auf Steuervorteile zu betrachten.

Ländliche Gemeinden verlieren bei der aktuellen Entwicklung. Die Wohnungsengpässe aber in den Zentren und Ballungsräumen sind so schnell nicht behoben. Beim Wohnungsneubau, der ja erst wieder in Fahrt kommen muss, ist neben der Anzahl auch die nachfragegerechte Ausstattung und Lage entscheidend. 

Kleinere Standorte wie Wiesbaden, mit Regierungssitz, liegen in der Beurteilung im Spitzenfeld. Hochqualifizierte und gutverdienende Wohnraumnachfrager lassen Wiesbaden zu einer Immobilienhochburg werden. Ein Vorteil ist hier auch das niedrigere Preisniveau als in München oder Hamburg. Große Standorte wie Mannheim oder Essen büßten in der Bewertung jeweils neun Plätze ein, während zum Beispiel Freiburg elf Plätze nach vorn ging.

 Es besteht eine stabile Nachfrage auf dem Markt, doch nötig ist ein hohes Eigenkapital, weil die Banken im Bereich der Immobilieninvestments sehr vorsichtig geworden sind.

Wirtschaftlich starke Regionen und Mittelstädte mit guter Infrastruktur und Verkehrsanbindung, werden nach der Krise sich recht schnell erholen und bieten deshalb attraktive Anlagemöglichkeiten.

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